Contergangeschädigte Hessen e.V.

Wir freuen uns Euch auf unserer Webseite zu begrüßen !

 

 

Unsere Events

20.10.2018 (Samstag)

Selbstverteitigung und Sebstbehauptung

Nicht mit mir!!!

Selbstverteidigung und Selbstbehauptung im Alltag

 

Der beste Kampf ist der, der nicht gekämpft wurde“

Dies ist der Leitspruch eines jeden Kampfsportlers und sicherlich auch der Wunsch der allermeisten Menschen. Doch was ist, wenn der Mitmensch nicht diesen Leitspruch hat? Wenn die Situation mal brenzlig werden könnte oder sogar wird?

Jeder verfügt über Begabungen, um mögliche Gefahrensituationen zu erkennen, zu vermeiden oder auch unverletzt aus ihnen herauszukommen.

Leider kennen wir unsere Fähigkeiten oft nicht. Wir sehen uns selbst in der Rolle des Schwächeren, des möglichen Opfers.

Mittels Körperübungen und Einüben von Selbstverteidigungsstrategien werden wir in diesem Seminar zwar nicht zu Kampfmaschinen, können jedoch unsere Fähigkeiten entdecken und unsere eigenen Bodyguards werden!

Unterstützt werden wir dabei von einer Karatetrainerin.

Empfohlen werden bequeme Straßenkleidung und Hallenschuhe. Ein Handtuch ist empfehlenswert. Es besteht die Möglichkeit zu duschen.

Während des Seminars werden kleine Snacks und Getränke gereicht. Bitte eine eigene Kaffeetasse mitbringen.

Im Anschluß an die Trainingseinheiten werden wir in gemütlicher Runde bei einem gemeinsamen Abendessen die Erfahrungen des Tages austauschen.

Willkommen ist grundsätzlich jede/r. Für Rollstuhlfahrer/innen

empfiehlt es sich jedoch, vorab mit Sabine Göbber Rücksprache

zu nehmen.

 

WAS? WANN? WO?

 

Was: Selbstverteidigung und Selbstbehauptung im Alltag

 

Wann: 20.10.2018, 10:30h-17:00h

 

Wo: Sporthalle der Kreisberufsschulen Flurstr. 10 40822 Mettmann

 

Kosten: 30,-€ (inklusive Tagesverpflegung und Abendessen)

 

Anmeldungen bitte an:

Barbara Wenzel-Heyberg

Telefon: 02268 – 909 42 88

Telefax: 02268 – 909 42 87

E-Mail: bwh@contergan-nrw-peer-to-peer.eu

 

Fragen zum Kurs bitte an:

Sabine Göbber

Telefon: 02428 – 9021470

Handy: 0171 – 3080816

Email: s.goebber@dutz-contergan.eu

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27.10.2018 (Samstag)

Begegnungstag 2018

am 27.10.2018 laden wir zu einem Begegnungstag, mit eigener Option auf ein SPA-Wochenende im

Hotel Radisson BLU Wiesbaden – Schwarzer Bock – Kranzplatz 12, 65183 Wiesbaden ( ... zur Webseite)
ein.

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04.11.2018 (Sonntag)

Faszination Pferde

„…Pferde haben mich schon immer fasziniert…“

Workshop für Menschen mit Conterganschädigung

 

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16.11.2018 (Freitag)

Seminar der Schön Klinik

Seminar
Hände und Füße
Vorträge und Workshops für Mobilität

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01.12.2018 (Samstag)

Stammtisch

bitte Termin vormerken
- weitere Informationen folgen in Kürze

 

 

 

 

 

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Beantragung von Hilfsmitteln

"Beantragung von Hilfsmitteln – so geht`s!" 

Probleme bei der Beantragung von Hilfsmitteln? 

Workshop am 01.12.2018

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05.04.2019 (Freitag)
05.04.2019 – 07.04.2019

Begegnungswochenende 2019

... Termin vormerken

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Eventkalender

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Aktuelle Meldungen

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Der Mann, der Contergan stoppte

Artikel über unser Ehrenmitglied Claus Knapp

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Götterdämmerung

Götterdämmerung in der Conterganstiftung

Pressemitteilung vom 3.9.2018


Von Anbeginn (1972) haben die Ärzte der Medizinischen Kommission der Conterganstiftung die Aufgabe zu beurteilen, welcher Betroffene contergangeschädigt ist oder nicht und wie hoch sein Schadensgrad ist.

Dabei hat man immer so getan, als ob diese ärztlichen Stiftungsgutachter weltweit die Einzigen wären, die dies kompetent beurteilen könnten.

Denn hiervon hängt ab, ob der Betroffene Leistungen der Stiftung erhält und wie hoch diese Leistungen sind.

Doch nun scheinen die angebliche Unfehlbarkeit und Alleinkompetenz der Stiftungsgutachter durch ein Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 31.7.2018 ins Wanken zu geraten.

Der bereits anerkannte contergangeschädigte Kläger Michael Heidrich wollte neben einem Klumpfuß auch einen Schienbeinschaden von der Conterganstiftung anerkennen lassen, um hierdurch aufgrund der medizinischen Punktetabelle die Gesamtpunktzahl seines Conterganschadens anheben zu lassen. Hierdurch wollte er höhere Stiftungsleistungen erreichen.

Das Verwaltungsgericht Köln gab Heidrich recht.

Über die Qualität der Arbeit eines Gutachters der Conterganstiftung stellte das Verwaltungsgericht Köln in seiner Urteilsbegründung auf Seite 16 fest:

„Soweit der Prozessbevollmächtigte der Beklagten (Conterganstiftung) als auch das Mitglied der medizinischen Kommission der Beklagten, Dr. G., das Vorliegen eines Schienbeinschadens nach wie vor bestreiten, kann die Kammer dem nicht folgen. Dass es sich um einen Beurteilungsfehler handelt, ist nach der erneuten Messung anhand eines Röntgenbildes mit hinterlegtem Raster vom 30.4.2018 ausgeschlossen. Substantiierte Einwände gegen diese Bilder (…) und den radiologischen Befund des Zentrums für Radiologie und Nuklearmedizin vom 30.4.2018 (…) wurden nicht erhoben. Die Messungen von Dr. G., die lediglich eine Differenz von 0,5 cm ergaben, entsprechen nicht der Realität. Sie sind anhand der in der mündlichen Verhandlung vorgelegten Bilder im DIN-A-4-Format angefertigt worden, die die Schienbeine nicht in der realen Länge, sondern in einer formatbedingten verkürzten Länge zeigen.“ (Klammer und Weglassungen in der Klammer durch uns, Name geändert).

„Es ist für mich völlig unfassbar, dass sich die Conterganstiftung seit Jahren auf das Urteil eines studierten Facharztes für Orthopädie beruft, der noch nicht mal dazu in der Lage zu sein scheint, die reale Länge eines Schienbeins von der formatbedingten verkürzten Länge desselben Schienbeins auf einer DIN-A-4-Aufnahme zu unterscheiden.“ sagt Heidrich kopfschüttelnd. „Auf mich wirkt das Ganze so, als ob man ein unpassendes Ergebnis passend machen wollte.“ sagt Heidrich.
Für Ihr Vorgehen im Falle Heidrich bescheinigt das Gericht der Conterganstiftung auf Seite 25 der Urteilsbegründung:

„Die Beklagte (Conterganstiftung) wäre also berechtigt und verpflichtet gewesen, bei ungenügenden oder widersprüchlichen Sachverständigengutachten ihrer eigenen Kommission selbst ein weiteres Sachverständigengutachten einzuholen statt auf telefonische Stellungnahme von Dr. G. und eine vereinzelte Aussage im Internet zu verweisen.“ (Klammer durch uns).

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

„Wir beobachten seit Jahren mit großer Sorge, dass die Conterganstiftung Conterganopfern mit zweifelhaften wissenschaftlichen Aussagen Schadenspunkte abspricht oder ihnen zustehende Schadenspunkte verweigert. Und das nicht nur in Deutschland sondern weltweit. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass die Gutachter der Medizinischen Kommission seit Jahrzehnten von der Firma Grünenthal mitfinanziert werden. Denn es gibt eine Interessengleichheit zwischen Grünenthal und der Conterganstiftung. Beide wollen so wenig wie möglich zahlen. Die Conterganstiftung keine Stiftungsleistungen. Die Firma Grünenthal keinen Schadensersatz!“ sagt Andreas Meyer, Stiftungsratsmitglied der Conterganopfer in der Stiftung und Vorsitzender des BCG.



Das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 31.7.2018 erhalten Sie unter folgendem Link:

http://www.gruenenthal-opfer.de/Material_VG_Koeln_Urteil_Heidrich_31_7_2018




Kontakt:


BCG - Bund Contergangeschädigter
und Grünenthalopfer e.V.
c/o Herr Andreas Meyer (1. Vorsitzender)
Dohmengasse 7 , 50829 Köln
Email: bcg-brd-dachverband@gmx.de
Webseite: www.gruenenthal-opfer.de
Mobil: 0172 / 2905974

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Neue Zahnvorsorge

ab 01.07.2018 gelten neue neue Ansprüche
 

Neue Zahn-Vorsorge für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung

19.10.2017  Ab dem 01. Juli 2018 haben Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung einen zusätzlichen Anspruch auf regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und Leistungen. Untersuchungen zeigen, dass die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung im Durchschnitt schlechter ist als die der übrigen Bevölkerung. Sie haben ein erhöhtes Risiko für Karies und weitere Munderkrankungen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 19.10.2017 eine neue Richtlinie beschlossen. Sie regelt nun Einzelheiten zu der neuen Vorsorgeleistung.

Rechtsgrundlage

Der G-BA hat die Beratungen auf Grundlage des §22a SGB V durchgeführt. Der §22a wurde durch das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) in das fünfte Sozialgesetzbuch (SGB V) aufgenommen. Die neue Zahn-Vorsorge können Versicherte mit einem Pflegegrad nach § 15 SGB XI oder mit Eingliederungshilfe nach § 53 SGB XII erhalten.

Zahn-Vorsorge

Ziel der neuen Zahn-Vorsorge ist es, die Mundgesundheit zu erhalten oder sogar zu verbessern. Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen können nun regelmäßige Zahn-Vorsorgen mit einer umfassenden Aufklärung bekommen. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt erstellt dabei einen individuellen Mundgesundheitsplan. Dort wird der Pflegezustand der Zähne und empfohlene Maßnahmen aufgeführt. Die oder der Versicherte erhält davon eine Kopie.

Die Zahnärztin oder der Zahnarzt hat bei der Zahn-Vorsorge die Lebensumstände des oder der Versicherten zu berücksichtigen. Die Pflege- und Unterstützungspersonen werden dabei im erforderlichen Umfang miteinbezogen.

Zahnstein-Entfernung

Die Zahnstein-Entfernung ist zukünftig bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung einmal im Kalenderhalbjahr möglich. Wie häufig Zahnstein entfernt werden kann, war ein wesentlicher Streitpunkt in den Beratungen. Bisher ist es für alle Versicherten in der Gesetzlichen Krankenversicherung nur einmal im Kalenderjahr möglich. Die Patientenvertretung forderte die Zahnstein-Entfernung bis zu viermal im Kalenderjahr. Dies sollte ein bedarfsgerechtes Behandeln ermöglichen. Die Patientenvertretung konnte die Forderung nicht durchsetzen.

Patientenmerkblatt

Die Patientenvertretung verlangte zudem eine Regelung zu Informationspflichten durch Krankenkassen und die Kassenärztlichen Vereinigungen. Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung sollten gezielt informiert werden, um auf die zahnärztlichen Leistungen aufmerksam gemacht zu werden. Im Ergebnis wird es nun ein Patientenmerkblatt geben, dass nach Fertigstellung auf der Homepage des G-BA veröffentlicht wird.

>>>> zur Webseite des Bundesauschuss

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Grünenthal: Urteil bestätigt Verbindung zur Contergan Stiftung

 

 

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=75688

 

 

Grünenthal: Urteil bestätigt Verbindung zu Contergan-Stiftung

 

Zwischen dem Contergan-Hersteller Grünenthal und der Contergan-Stiftung gab es laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln Verflechtungen. Der Hersteller des Schlafmittels, durch das rund 5000 Kinder mit schweren Missbildungen an Armen und Beinen auf die Welt kamen, habe Zugriff auf die medizinischen Akten der Opfer gehabt, stellte das Gericht am Donnerstag fest. Seit Jahren schwelt zwischen den Beteiligten ein Streit in dieser Frage.

 

Der Contergan-Geschädigte Andreas Meyer, der wegen kurzer Arme und Beine auf Rollstuhl und Hilfe angewiesen ist, hatte das immer wieder gesagt – auch 2013 als Sachverständiger im Familienausschuss des Bundestags. Der damalige Stiftungsvorstand wehrte sich und schrieb daraufhin einen Brief an alle Mitglieder des Ausschusses, Meyers Behauptungen seien nicht wahr. Das Oberlandesgericht Köln entschied nun in dem Zivilverfahren, dass Meyer die Wahrheit gesagt hat. Der frühere Stiftungsvorstand darf das Gegenteil unter Androhung einer hohen Geldbuße nicht mehr sagen.

 

Nach Entscheidung der Richter gab es die Verflechtungen zwischen Unternehmen und der Stiftung, die Renten aus Steuermitteln an die Opfer auszahlt. Der damalige Grünenthal-Anwalt sei von 1972 bis 2003 auch Leiter der medizinischen Kommission der Stiftung gewesen und habe Zugriff auf die Akten gehabt. Ein Mitarbeiter von Grünenthal habe ihm in seiner Stiftungsfunktion zugearbeitet. Außerdem zahlte das Unternehmen der Stiftung laut Gericht eine jährliche Pauschale für die Arbeit der medizinischen Kommission. Diese Kommission spiele bei der Anerkennung als Contergan-Opfer eine wichtige Rolle, sagte Meyer, der für die Opferverbände im Stiftungsrat sitzt. Revision gegen die Entscheidung ist nicht zugelassen.

 

Der beklagte frühere Stiftungsvorstand hatte argumentiert, es habe umfassende Vorkehrungen gegeben, damit keine Informationen an Grünenthal gelangten – trotz der Doppelrolle des Grünenthal-Anwalts und der Zuarbeit des Grünenthal-Mitarbeiters. Außerdem seien die Gutachter von der Contergan-Stiftung und nicht von Grünenthal bezahlt worden.

 

Die Contergan-Stiftung zahlt von ihr anerkannten Contergan-Opfern Renten aus Steuermitteln. Die Stiftung steht unter Rechtsaufsicht des Bundesfamilienministeriums. Andreas Meyer sieht nach dem Urteil nun die Politik in der Pflicht: «Die Bundesregierung muss uns erklären, warum Grünenthal eine so herausragende Rolle in der Stiftung spielte.» Mit dem Conterganstiftungsgesetz 1972 hatten deutsche Opfer keine Möglichkeit mehr, gegen Grünenthal zu klagen.

 

Viele Opfer sprechen noch heute von Entrechtung, deren Fortsetzung sie im Zuschnitt der Stiftung sehen: Die Betroffenenvertreter seien im Stiftungsrat in der Minderheit und könnten die Interessen der Contergan-Opfer gegen die Mehrheit der Ministerialvertreter nicht durchsetzen, kritisierte Meyer. Nach den heute geltenden Richtlinien des Unternehmens wäre eine solche Doppelrolle wie die des Grünenthal-Anwalts nicht mehr möglich, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. «Aus diesem Bewusstsein heraus» habe man 2014 alle Unterlagen, die sich durch die Arbeit des Anwalts im Unternehmensarchiv befunden hätten, an die Contergan-Stiftung übergeben.

 

12.04.2018 l dpa - Foto: PZ/Archiv


 

 

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50 Jahre Contergan-Skandal

50 Jahre Contergan-Skandal: Die Überlebenden kämpfen noch heute

 

>>>>> zum Artikel

 

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50 Jahre Contergan-Skandal

Brisant - Das Schlafmittel Contergan hat bei Neugeborenen schwere Missbildungen verursacht. Vor 50 Jahren wurde der Prozess gegen den Hersteller eröffnet. Die Überlebenden kämpfen noch heute.

>>> zur ARD-Mediathek

 

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Pharmakatastrophe

Als ungefährlich geltendes Schlafmittel führte zur menschlichen Tragödie

 

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Pflege organisieren

Was hat sich 2017 in der Pflege geändert und wie organisiere ich sie ...

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Gedenkgottesdienst in Berlin

Gedenkgottesdienst in der Gedächtniskirche im Rahmen der Veranstaltung - 60 Jahre Contegan

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Ein ganz normales Leben - fast

Ein Bericht über Karl-Wilhelm Hinsch im Mallorca-Magazin vom 31.08.2017

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Vorwissenschaftliche Arbeit zum Thema Contergan

Contergan – wie ein scheinbar harmloses Beruhigungsmittel das Leben zahlreicher Menschen prägte
 
Heutzutage sind die Anforderungen an ein Medikament sehr hoch, es wird viel Zeit und Geld in die Erforschung eines Wirkstoffes investiert. – Das war beim thalidomidhaltigen Präparat „Contergan“ anders.

Die vorwissenschaftliche Arbeit „Contergan – Wie ein scheinbar harmloses Beruhigungsmittel das Leben zahlreicher Menschen prägte“ soll einen vielfältigen Einblick in das Geschehen von 1954 bis heute rund um die Contergan-Tragödie ermöglichen. Aufgrund der Vielfältigkeit und Komplexität dieses Themas wird sich die Arbeit nicht nur um eine Leitfrage drehen, sondern um mehrere:
 
  • Was ist Contergan/Thalidomid?
  • Welche Schäden tragen die Betroffenen davon?
  • Was bewirkte Thalidomid und was sollte es bewirken?
  • Wer hat es eingenommen?
  • Wer hat es vertrieben?
  • Wer trägt die Verantwortung?
  • Wie sind Betroffene direkt nach der Konfrontation mit ihrem Schicksal umgegangen, und wie gehen sie 50 Jahre danach damit um?
  • Was hätte beachtet werden müssen?
  • Wie konnte es überhaupt zu solch einem Vorfall kommen?
 
Wie die Fragen verdeutlichen, geht es mir um einen Gesamtüberblick der damaligen Situation und um die Erkenntnis, wie das Vertreiben von Thalidomidpräparaten eine verheerende Welle an Nervenschädigungen und Kindesmissbildungen auslösen konnte. Daraus möchte ich dann ableiten, was man heute daraus gelernt hat und wie man Fehlern dieser Art entgegenwirken kann.
 
 
 

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... in Kraft getreten !

Viertes Gesetz zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes rückwirkend zum 01.01.2017 in Kraft getreten.

Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt erreichen Sie über folgenden Link zum Bundesgesetzblatt.

Den Gesetzestext finden Sie hier.

Eine wesentliche Änderung ist die Pauschalierung der Leistungen zur Deckung spezifischer Bedarfe. Diese hat zur Folge, dass die Leistungen für spezifische Bedarfe nicht mehr auf Antrag gewährt werden, sondern jährlich pauschal an alle leistungsberechtigten Betroffenen ausgezahlt werden.

Die Geschäftsstelle ist aktuell damit befasst, alle Vorkehrungen zu treffen, damit die pauschalen Leistungen schnellstmöglich ausgezahlt werden können. Über den genauen Auszahlungszeitpunkt werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Quelle: http://www.contergan-infoportal.de/dokumentation/aktuelles_archiv/viertes_gesetz_zur_aenderung_des_conterganstiftungsgesetzes/

 

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Beitrag über Contergan

die ZDF Reporterin Susana Santina hat uns darüber informiert, das der Beitrag über uns, den Sie bei unserer Mitgliederversammlung im April 2016 gedreht hat,

am kommenden Freitag, den 25.11.2016

sowohl in der "Volle Kanne" morgens ( 9:05 – 10:30 Uhr),  

als auch in "Hallo Deutschland" abends ( 17.10 Uhr – 17:45 Uhr)

gesendet wird.

 

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Contergan: Der geheime Deal und die betrogenen Opfer

Kurzfristig wurde der Sendtermin auf den |28.09.2016 - 22.10 Uhr| im WDR gelegt !!!

Hier der Link zur Mediathek zum direkt anschauen >>> http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-der-geheime-deal--die-dunkle-geschichte-des-contergan-skandals-100.html

 

  • Anfang März gab es eine Konferenz mit englischen und deutschen Contergangeschädigten. Ein Filmteam des WDR war auch anwesend und hat während der Konferenz gedreht und Interviews geführt, der daraus entstandene 45 minütige Film wird am 28.09.2016 um 22:10 Uhr im WDR im Rahmen der Sendereihe "die story" ausgestrahlt.
  • Archivfunde sollen belegen, dass die Contergan-Opfer durch unrechtmäßige Kooperation von Bundesregierung und Landesregierung NRW mit der Herstellerfirma Grünenthal betrogen wurden. Die Dokumente erzählen davon, wie die Herstellerfirma aus der Verantwortung entlassen wurde. Gesprächsprotokolle und Vermerke dokumentieren einen Skandal, der anders verlief, als man der Öffentlichkeit bislang präsentiert hat
  • Es sorgte schon für einige Verwunderung nachdem der Sendetermin verschoben wurde und der Film in der ursprünglichen Fassung für kurze Zeit in der Mediathek erschien und wieder verschwand. Der aktuelle Stand war, das dass Erscheinen des Filmes in der Mediathek auf einem technischen Fehler beruht und die Sendung einen neuen Austrahlungstermin bekommt, dann wird er selbstverständlich auch wieder in der Mediathek zu finden sein. Nachdem der Sendetermin auf den 05.10.2016 neu festgelegt wurde ist dann sehr kurzfristig der Termin dann wieder vorverlegt worden so das der Beitrag am 28.09.2016 nun gesendet wurde.

 

 

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NRW - Forschungsbericht - Reaktionen - Berichte

  • Das Land hat einen 690 Seiten starken Forschungsbericht zur eigenen Rolle im Contergan-Skandal der 60er Jahre veröffentlicht.
  • Die Contergan-Geschädigten und ihre Angehörigen hatte Ministerin Steffens für den 22. Juni 2016, zur Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse in die Messe Düsseldorf eingeladen.
  • Es wurde in der Presse berichtet und das WDR hat einen kleinen Film erstellt -  hier die Links ...

 

 

 

 

 

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NRW - 690 seitiger Forschungsbericht veröffentlicht

  • Das Land hat heute einen 690 Seiten starken Forschungsbericht zur eigenen Rolle im Contergan-Skandal der 60er Jahre veröffentlicht.
  • „Mit der historischen Aufarbeitung legen wir gegenüber den Opfern von Contergan, ihren Angehörigen und der gesamten Öffentlichkeit das damalige Handeln des Landes durch unabhängige Forscher offen“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens. „Auf diese Informationen haben die Opfer und ihre Eltern, die bis heute unter den Folgen von Contergan leiden, ein Recht. Der  Contergan-Skandal ist immer wieder Thema öffentlicher Diskussionen und Darstellungen. Eine wissenschaftlich-fundierte Darstellung der Rolle des Landes fehlte jedoch bisher“, so Steffens weiter.
  • Die Contergan-Geschädigten und ihre Angehörigen hat Ministerin Steffens für den 22. Juni 2016, Einlass: 09:30 Uhr, Beginn: 10:00 Uhr zur Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse in die Messe Düsseldorf eingeladen.

 

 

 

 

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Conterganstiftung-Gefäßstudie

Die Conterganstiftung bittet uns Euch an die Mitarbeit in Bezug auf die Gefäßstudie zu erinnern .... 

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Der Vorstand

 

Alfonso J. Fernandez Garcia

1. Vorsitzender

 

Jutta Sattler

2. Vorsitzende

 

Friederike Koch

Vermögensverwalterin

 

Ramona Bohlender

Schriftführerin

 

Willi Emig

Beirat

 

Iris Leidich-Röllke

Beirat

 

Kontakt

Nehmen Sie mit uns direkten Kontakt auf. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Kontaktinformationen

  Adresse
Mühlstrasse 18
63579 Freigericht, Deutschland

 

  Telefon
0 69 - 13 82 25 15

 

  E-Mail
info@contergan-hessen.de

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