Contergangeschädigte Hessen e.V.

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Aktuelle Meldungen

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Grünenthal: Urteil bestätigt Verbindung zur Contergan Stiftung

 

 

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=75688

 

 

Grünenthal: Urteil bestätigt Verbindung zu Contergan-Stiftung

 

Zwischen dem Contergan-Hersteller Grünenthal und der Contergan-Stiftung gab es laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln Verflechtungen. Der Hersteller des Schlafmittels, durch das rund 5000 Kinder mit schweren Missbildungen an Armen und Beinen auf die Welt kamen, habe Zugriff auf die medizinischen Akten der Opfer gehabt, stellte das Gericht am Donnerstag fest. Seit Jahren schwelt zwischen den Beteiligten ein Streit in dieser Frage.

 

Der Contergan-Geschädigte Andreas Meyer, der wegen kurzer Arme und Beine auf Rollstuhl und Hilfe angewiesen ist, hatte das immer wieder gesagt – auch 2013 als Sachverständiger im Familienausschuss des Bundestags. Der damalige Stiftungsvorstand wehrte sich und schrieb daraufhin einen Brief an alle Mitglieder des Ausschusses, Meyers Behauptungen seien nicht wahr. Das Oberlandesgericht Köln entschied nun in dem Zivilverfahren, dass Meyer die Wahrheit gesagt hat. Der frühere Stiftungsvorstand darf das Gegenteil unter Androhung einer hohen Geldbuße nicht mehr sagen.

 

Nach Entscheidung der Richter gab es die Verflechtungen zwischen Unternehmen und der Stiftung, die Renten aus Steuermitteln an die Opfer auszahlt. Der damalige Grünenthal-Anwalt sei von 1972 bis 2003 auch Leiter der medizinischen Kommission der Stiftung gewesen und habe Zugriff auf die Akten gehabt. Ein Mitarbeiter von Grünenthal habe ihm in seiner Stiftungsfunktion zugearbeitet. Außerdem zahlte das Unternehmen der Stiftung laut Gericht eine jährliche Pauschale für die Arbeit der medizinischen Kommission. Diese Kommission spiele bei der Anerkennung als Contergan-Opfer eine wichtige Rolle, sagte Meyer, der für die Opferverbände im Stiftungsrat sitzt. Revision gegen die Entscheidung ist nicht zugelassen.

 

Der beklagte frühere Stiftungsvorstand hatte argumentiert, es habe umfassende Vorkehrungen gegeben, damit keine Informationen an Grünenthal gelangten – trotz der Doppelrolle des Grünenthal-Anwalts und der Zuarbeit des Grünenthal-Mitarbeiters. Außerdem seien die Gutachter von der Contergan-Stiftung und nicht von Grünenthal bezahlt worden.

 

Die Contergan-Stiftung zahlt von ihr anerkannten Contergan-Opfern Renten aus Steuermitteln. Die Stiftung steht unter Rechtsaufsicht des Bundesfamilienministeriums. Andreas Meyer sieht nach dem Urteil nun die Politik in der Pflicht: «Die Bundesregierung muss uns erklären, warum Grünenthal eine so herausragende Rolle in der Stiftung spielte.» Mit dem Conterganstiftungsgesetz 1972 hatten deutsche Opfer keine Möglichkeit mehr, gegen Grünenthal zu klagen.

 

Viele Opfer sprechen noch heute von Entrechtung, deren Fortsetzung sie im Zuschnitt der Stiftung sehen: Die Betroffenenvertreter seien im Stiftungsrat in der Minderheit und könnten die Interessen der Contergan-Opfer gegen die Mehrheit der Ministerialvertreter nicht durchsetzen, kritisierte Meyer. Nach den heute geltenden Richtlinien des Unternehmens wäre eine solche Doppelrolle wie die des Grünenthal-Anwalts nicht mehr möglich, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. «Aus diesem Bewusstsein heraus» habe man 2014 alle Unterlagen, die sich durch die Arbeit des Anwalts im Unternehmensarchiv befunden hätten, an die Contergan-Stiftung übergeben.

 

12.04.2018 l dpa - Foto: PZ/Archiv


 

 

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50 Jahre Contergan-Skandal

50 Jahre Contergan-Skandal: Die Überlebenden kämpfen noch heute

 

>>>>> zum Artikel

 

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50 Jahre Contergan-Skandal

Brisant - Das Schlafmittel Contergan hat bei Neugeborenen schwere Missbildungen verursacht. Vor 50 Jahren wurde der Prozess gegen den Hersteller eröffnet. Die Überlebenden kämpfen noch heute.

>>> zur ARD-Mediathek

 

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Pharmakatastrophe

Als ungefährlich geltendes Schlafmittel führte zur menschlichen Tragödie

 

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Pflege organisieren

Was hat sich 2017 in der Pflege geändert und wie organisiere ich sie ...

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Gedenkgottesdienst in Berlin

Gedenkgottesdienst in der Gedächtniskirche im Rahmen der Veranstaltung - 60 Jahre Contegan

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Ein ganz normales Leben - fast

Ein Bericht über Karl-Wilhelm Hinsch im Mallorca-Magazin vom 31.08.2017

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Vorwissenschaftliche Arbeit zum Thema Contergan

Contergan – wie ein scheinbar harmloses Beruhigungsmittel das Leben zahlreicher Menschen prägte
 
Heutzutage sind die Anforderungen an ein Medikament sehr hoch, es wird viel Zeit und Geld in die Erforschung eines Wirkstoffes investiert. – Das war beim thalidomidhaltigen Präparat „Contergan“ anders.

Die vorwissenschaftliche Arbeit „Contergan – Wie ein scheinbar harmloses Beruhigungsmittel das Leben zahlreicher Menschen prägte“ soll einen vielfältigen Einblick in das Geschehen von 1954 bis heute rund um die Contergan-Tragödie ermöglichen. Aufgrund der Vielfältigkeit und Komplexität dieses Themas wird sich die Arbeit nicht nur um eine Leitfrage drehen, sondern um mehrere:
 
  • Was ist Contergan/Thalidomid?
  • Welche Schäden tragen die Betroffenen davon?
  • Was bewirkte Thalidomid und was sollte es bewirken?
  • Wer hat es eingenommen?
  • Wer hat es vertrieben?
  • Wer trägt die Verantwortung?
  • Wie sind Betroffene direkt nach der Konfrontation mit ihrem Schicksal umgegangen, und wie gehen sie 50 Jahre danach damit um?
  • Was hätte beachtet werden müssen?
  • Wie konnte es überhaupt zu solch einem Vorfall kommen?
 
Wie die Fragen verdeutlichen, geht es mir um einen Gesamtüberblick der damaligen Situation und um die Erkenntnis, wie das Vertreiben von Thalidomidpräparaten eine verheerende Welle an Nervenschädigungen und Kindesmissbildungen auslösen konnte. Daraus möchte ich dann ableiten, was man heute daraus gelernt hat und wie man Fehlern dieser Art entgegenwirken kann.
 
 
 

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... in Kraft getreten !

Viertes Gesetz zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes rückwirkend zum 01.01.2017 in Kraft getreten.

Die Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt erreichen Sie über folgenden Link zum Bundesgesetzblatt.

Den Gesetzestext finden Sie hier.

Eine wesentliche Änderung ist die Pauschalierung der Leistungen zur Deckung spezifischer Bedarfe. Diese hat zur Folge, dass die Leistungen für spezifische Bedarfe nicht mehr auf Antrag gewährt werden, sondern jährlich pauschal an alle leistungsberechtigten Betroffenen ausgezahlt werden.

Die Geschäftsstelle ist aktuell damit befasst, alle Vorkehrungen zu treffen, damit die pauschalen Leistungen schnellstmöglich ausgezahlt werden können. Über den genauen Auszahlungszeitpunkt werden wir Sie rechtzeitig informieren.

Quelle: http://www.contergan-infoportal.de/dokumentation/aktuelles_archiv/viertes_gesetz_zur_aenderung_des_conterganstiftungsgesetzes/

 

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Beitrag über Contergan

die ZDF Reporterin Susana Santina hat uns darüber informiert, das der Beitrag über uns, den Sie bei unserer Mitgliederversammlung im April 2016 gedreht hat,

am kommenden Freitag, den 25.11.2016

sowohl in der "Volle Kanne" morgens ( 9:05 – 10:30 Uhr),  

als auch in "Hallo Deutschland" abends ( 17.10 Uhr – 17:45 Uhr)

gesendet wird.

 

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Contergan: Der geheime Deal und die betrogenen Opfer

Kurzfristig wurde der Sendtermin auf den |28.09.2016 - 22.10 Uhr| im WDR gelegt !!!

Hier der Link zur Mediathek zum direkt anschauen >>> http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-der-geheime-deal--die-dunkle-geschichte-des-contergan-skandals-100.html

 

  • Anfang März gab es eine Konferenz mit englischen und deutschen Contergangeschädigten. Ein Filmteam des WDR war auch anwesend und hat während der Konferenz gedreht und Interviews geführt, der daraus entstandene 45 minütige Film wird am 28.09.2016 um 22:10 Uhr im WDR im Rahmen der Sendereihe "die story" ausgestrahlt.
  • Archivfunde sollen belegen, dass die Contergan-Opfer durch unrechtmäßige Kooperation von Bundesregierung und Landesregierung NRW mit der Herstellerfirma Grünenthal betrogen wurden. Die Dokumente erzählen davon, wie die Herstellerfirma aus der Verantwortung entlassen wurde. Gesprächsprotokolle und Vermerke dokumentieren einen Skandal, der anders verlief, als man der Öffentlichkeit bislang präsentiert hat
  • Es sorgte schon für einige Verwunderung nachdem der Sendetermin verschoben wurde und der Film in der ursprünglichen Fassung für kurze Zeit in der Mediathek erschien und wieder verschwand. Der aktuelle Stand war, das dass Erscheinen des Filmes in der Mediathek auf einem technischen Fehler beruht und die Sendung einen neuen Austrahlungstermin bekommt, dann wird er selbstverständlich auch wieder in der Mediathek zu finden sein. Nachdem der Sendetermin auf den 05.10.2016 neu festgelegt wurde ist dann sehr kurzfristig der Termin dann wieder vorverlegt worden so das der Beitrag am 28.09.2016 nun gesendet wurde.

 

 

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NRW - Forschungsbericht - Reaktionen - Berichte

  • Das Land hat einen 690 Seiten starken Forschungsbericht zur eigenen Rolle im Contergan-Skandal der 60er Jahre veröffentlicht.
  • Die Contergan-Geschädigten und ihre Angehörigen hatte Ministerin Steffens für den 22. Juni 2016, zur Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse in die Messe Düsseldorf eingeladen.
  • Es wurde in der Presse berichtet und das WDR hat einen kleinen Film erstellt -  hier die Links ...

 

 

 

 

 

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NRW - 690 seitiger Forschungsbericht veröffentlicht

  • Das Land hat heute einen 690 Seiten starken Forschungsbericht zur eigenen Rolle im Contergan-Skandal der 60er Jahre veröffentlicht.
  • „Mit der historischen Aufarbeitung legen wir gegenüber den Opfern von Contergan, ihren Angehörigen und der gesamten Öffentlichkeit das damalige Handeln des Landes durch unabhängige Forscher offen“, erklärte Gesundheitsministerin Barbara Steffens. „Auf diese Informationen haben die Opfer und ihre Eltern, die bis heute unter den Folgen von Contergan leiden, ein Recht. Der  Contergan-Skandal ist immer wieder Thema öffentlicher Diskussionen und Darstellungen. Eine wissenschaftlich-fundierte Darstellung der Rolle des Landes fehlte jedoch bisher“, so Steffens weiter.
  • Die Contergan-Geschädigten und ihre Angehörigen hat Ministerin Steffens für den 22. Juni 2016, Einlass: 09:30 Uhr, Beginn: 10:00 Uhr zur Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse in die Messe Düsseldorf eingeladen.

 

 

 

 

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Conterganstiftung-Gefäßstudie

Die Conterganstiftung bittet uns Euch an die Mitarbeit in Bezug auf die Gefäßstudie zu erinnern .... 

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Der Vorstand

 

Alfonso J. Fernandez Garcia

1. Vorsitzender

 

Jutta Sattler

2. Vorsitzende

 

Friederike Koch

Vermögensverwalterin

 

Ramona Bohlender

Schriftführerin

 

Willi Emig

Beirat

 

Iris Leidich-Röllke

Beirat

 

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